Kritische Lehrer_innen

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Wie sympathisch ist das denn?! Die »kritischen Lehrer_innen« treffen sich regelmäßig, um zu diskutieren und Aktionen zu planen. Sie beleuchten das Bildungssystem aus der Perspektive der Kapitalismuskritik. Dabei sind nicht nur Lehrer und Lehrerinnen willkommen: »dies sollen keine CheckerInnen-Veranstaltungen sein«.

Ergebnisse und Zwischenstände sowie Aufrufe zu Terminen werden in diesem Blog publiziert. So gibt es auf der recht schlicht gehaltenen Seite unter dem Punkt »Dossiers« Reader zum Downloaden, die sich z. B. mit dem Referendariat oder der »Ökonomisierung der Bildung« beschäftigen.

Letzteres ist derzeit eines der Hauptthemen des Projekts. Langfristig angelegt treffen sich die kritischen Lehrer_innen regelmäßig, um zu erörtern, das Bildungssystem zur Ideologiebildung durch den Kapitalismus genutzt wird: »Nachdem wir beim letzten Mal über die widersprüchliche Rolle von Lehrer_innen als Ideologieproduzent_innen diskutiert haben, wenden wir uns dieses Mal einigen wichtigen Akteuren aus der Wirtschaft zu. Welche ›Ideologiefabriken‹ gibt es und wie üben sie Einfluss auf den Bildungssektor aus? Wir werden anhand der Bertelsmann-Stiftung exemplarisch vorstellen, wie nach den Grundsätzen des neoliberalen New Public Management seit 1995 eine Ökonomisierungsoffensive im Bildungsbereich vorangetrieben wird.«

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Schon auf der theoretischen Ebene ist die Arbeit der kritischen Lehrer_innen ein sehr wichtiger Beitrag, sowohl zum gesamten Themenfeld der Antipädagogik als auch selbstredend zur Kapitalismuskritik. Aber damit nicht genug: Sie unterscheiden zwischen »offenen Treffen« und »Projekttreffen«, wobei erstere eher informativ-erörternd sind und letztere sich intensiv mit dem jeweiligen Thema beschäftigen und hier über die Theorie hinaus auch Aktionen vorbereitet werden.

Das Projekt ist in Berlin angesiedelt. Mitmach-Muss für Berliner Lehrer und Lehrerinnen, Mitlese-Muss für alle anderen! JGM

Hör’ auf deine Intuition!

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