Im Mittelpunkt steht die Beziehungsarbeit

Vor 28 Jahren wurde in Offenburg der Bundesverband der Freien Alternativschulen e. V. (BFAS) gegründet. In ihm haben sich Freie Schulen und Gründungsinitiativen zusammengeschlossen, um gemeinsam zu arbeiten, sich fortzubilden und Freie Schulen in der Öffentlichkeit zu vertreten.

Interview mit Tilmann Kern, Geschäftsführer des Bundesverbands der Freien Alternativschulen e. V.

Was ist der Bundesverband der Freien Alternativschulen?

Wir sind ein Verband Freier Alternativschulen, der sich auch pädagogisch definiert. Wir haben gemeinsame Grundsätze entwickelt, in denen die Selbstbestimmung der Schüler und Schülerinnen, die demokratische Teilhabe und der gegenseitige Respekt im Mittelpunkt stehen. Das sind unsere gemeinsamen Grundwerte, die wir dann in Grundsätzen noch weiter ausgeführt haben. Von daher sind wir nicht nur ein Verband, der Schulen in Freier Trägerschaft organisiert, sondern ganz explizit eben Schulen, die sich diesen Werten verbunden fühlen und in ihrem schulischen Alltag umsetzen wollen.

Diese Unterscheidung ist ja wichtig: Freie Trägerschaft heißt eben nicht »freie« Schule …

Genau, das Wort »Freie Schule« wird mittlerweile allgemein benutzt für Schulen in Freier Trägerschaft, und da gibt es eine ganze Bandbreite von pädagogischen Ansätzen. Da verbindet uns mit einigen staatlichen Schulen, die sich auch auf den Weg gemacht haben, Schule anders zu gestalten, pädagogisch mehr als mit manchen Schulen in Freier Trägerschaft, die noch sehr klassisch arbeiten. Von daher ist für uns die Definition wichtig, wer wir eigentlich sind.

Worin besteht hauptsächlich die Arbeit des Verbandes?

Der BFAS ist entstanden aus einer gegenseitigen Unterstützung von Freien Schulen. Das ist auch noch unsere Hauptarbeit. Wir unterstützen Gründungsinitiativen bei der Schulgründung. Beraten Sie also, welche Schritte sie bei der Erstellung des pädagogischen Konzepts gehen müssen. Und daraus hat sich natürlich auch die Unterstützung der bestehenden Schulen entwickelt. Wir bieten im pädagogischen Bereich verschiedene Fortbildungen an, auch eine längere Weiterbildung. Wir machen einmal im Jahr einen Fachtag – das ist der pädagogische Bereich. Es gibt auch noch einige Gruppen, die sich treffen, z. B. eine Grundschulgruppe, eine Sekundarschulgruppe.

Dann bieten wir auch noch klassische Serviceleistungen für unsere Mitglieder an: Wir haben eine Kooperation mit Rechtsanwälten, die Auskünfte in schulrechtlichen Belangen geben können. Wir unterstützen in steuerrechtlichen Fragen, da haben wir auch eine Kooperation, und im Fundraising.

»Wir schaffen hier einen neuen Ort für die Kinder, die jetzt da sind.«

Wir machen auch ganz klassische Verbandsarbeit, Vernetzungsarbeit, sitzen in verschiedenen Runden, wo sich verschiedene Verbände von Schulen in Freier Trägerschaft treffen. Denn wenn es beispielsweise um die Gelder geht, die wir vom Land bekommen, ist es wichtig, dass wir uns auch mit anderen vernetzen. Zudem machen wir auch Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für Freie Schulen, nehmen zu pädagogischen oder bildungspolitischen Dingen Stellung, stehen für Anfragen zur Verfügung. Das ist so das Wichtigste an Aufgaben.

Vor 28 Jahren gegründet: Von wem und auf welche Initiative hin?

Gegründet haben es damals acht Gründungsmitglieder. Das waren alles Schulen oder Gründungsinitiativen, die schon ein Verein waren. Wir haben als Mitglieder keine natürlichen Personen, sondern Vereine und gemeinnützige Organisationen im Bereich Schule. Anlass war ein bevorstehender Rechtsstreit, in dem man auch als Verband auftreten wollte. So hat man sich dann entschlossen, einen Verein zu gründen. Vorher war das eine Kooperation, die es auch schon gab, aber nicht als Bundesverband oder Verein konstituiert. Also ein loser Verbund, der sich schon lange zweimal im Jahr traf. Es gab schon ganz lange das Bundestreffen, was es immer noch gibt und was das wichtigste Treffen unseres Verbandes ist. Das gab es schon bevor der Verein letztlich gegründet wurde.

Wie viele Menschen sind aktiv?

Das ist schwierig zu sagen. Es kommt so ein bisschen darauf an, was man als aktiv bezeichnet. Ganz aktiv ist natürlich der Vorstand, das sind momentan fünf Personen. Wir haben eine Fortbildnergruppe, die die längerfristige Fortbildung »Kein Lernen ohne Beziehung – keine Beziehung ohne Lernen« organisiert. Wir haben Menschen, die sich um die Treffen, wie das Sekundarschultreffen und das Bundestreffen kümmern. Wenn man die alle zusammenzählt, sind das sicher 50 Menschen, die aktiv Dinge gestalten. Und darüber hinaus gibt es jede Menge Teilnehmende, die auch immer selbst zu Aktiven werden sollen. Beispielsweise bei den Grundschultreffen oder den Bundestreffen bringen die Teilnehmenden ganz oft Themen ein oder gestalten Angebote. Das sind dann noch mal mehr Menschen. Zum Bundestreffen kommen etwa 250 Menschen. Wenn man die Teilnehmenden also dazu rechnet, sind es ungefähr 350 Menschen.

Wie viele Schulen sind dem Verband angeschlossen?

Es sind momentan 92 Schulen und sieben Gründungsinitiativen Mitglied im Bundesverband.

Wie finanziert sich der Verein?

Der Verein finanziert sich fast ausschließlich über die Mitgliedsbeiträge der Mitgliedsschulen und Gründungsinitiativen. Wir haben auch einzelne Fördermitglieder, aber in sehr überschaubarer Weise. Dazu kommen bei einzelnen Projekten Projektzuschüsse von dritter Seite, das sind dann Stiftungen beispielsweise. Unsere Fachtage wurden schon von verschiedenen Stiftungen unterstützt in Form von projektmäßiger Zuwendung. Oder wenn wir Kooperationsveranstaltungen machen, haben wir Kooperationspartner, die Gelder mit einbringen. Und in ganz geringem Maße finanzieren wir bestimmte Dinge auch über Materialienverkauf, aber das sind eher Unkosten, die für die Materialien entstehen. Genau wie bei den Fortbildungen ist es so, dass nur ein geringer Teil durch die Teilnehmenden aufgebracht wird.

Wir haben uns auch der Initiative »Transparente Zivilgesellschaft« angeschlossen, d. h. wir schlüsseln auf unserer Website, zu einem bestimmten Fragekatalog, unter anderem unsere Einnahmen und Ausgaben öffentlich auf, um transparent zu zeigen, woher die Gelder kommen und in welchen Bereich sie fließen.

Wie viele Angestellte bzw. bezahlte Mitarbeiter hat der Verein? (Voll-/Teilzeit oder Minijob, oder hauptsächlich Ehrenamtliche)?

Der Verein hat zwei festangestellte Mitarbeiter in Teilzeit. Darüber hinaus wird die Arbeit von vielen Ehrenamtlichen geleistet, darunter der Vorstand, die Organisatoren der Treffen von Pädagogen und Verwaltungsmitarbeitern. Ganz wichtig sind die vielen Aktiven der Schule, welches das Bundestreffen ausrichtet. Zusammen sind so sicher mehr als 30 Menschen im Jahr ehrenamtlich engagiert.

Wer kann sich noch an Sie wenden?

An uns können sich natürlich alle Menschen wenden, die sich zu dem Thema informieren möchten, auch mitunter Journalisten. Aber hauptsächlich sind es Menschen aus unseren Mitgliedsschulen. Das können sowohl Eltern sein, die Dinge mit uns besprechen wollen, als auch Leute, die in der Schulverwaltung arbeiten als auch natürlich Pädagogen, mitunter Schüler und Schülerinnen. Der Großteil sind schon eher die Erwachsenen.

Allgemein scheint es gerade einen Gründungsboom zu geben, können Sie das bestätigen?

Genau. Es gibt gerade eine große Anfragewelle. Die kommt auch bei uns an. Wir können das ganz konkret an unserer Gründungsmappe festmachen, in der wir wichtige Punkte, die aus unserer Sicht zu beachten sind, bei einer Schulgründung, zusammengefasst haben. Die verkaufen wir seit einem halben Jahr sehr viel mehr als vorher. Das lässt darauf schließen, dass diese Frage viele Menschen umtreibt. Viele von ihnen kommen dann bei uns als Fragende an. Wir machen also auch immer eine Erstberatung für Menschen, die noch nicht Mitglied bei uns sind. Wir sind gespannt, und hoffen, dass daraus viele lebendige Schulen werden. Dabei uns zumindest dieser Gründungsboom erst seit einem halben Jahr zu verzeichnen ist, müssten die Schulen, wenn alles gut läuft, etwa im Jahr 2017 an den Start gehen. Viele nehmen sich das für 2017 vor.

Wir freuen uns darauf!

Was glaubt ihr, woran der derzeitige Gründungsboom liegt?

Da gibt es, glaube ich, verschiedene Dinge, die zusammenkommen. Einerseits sind Schule und Schulbildung seit ein paar Jahren ein hochvirulentes Thema und wird viel diskutiert. Es gibt viele Publikationen dazu, viele Sendungen, Zeitschriften. So ist die Aufmerksamkeit darauf gestiegen.

Andererseits gibt es mehr Beispiele, die Mut geben. Das ist aus unserer Sicht eines der Dinge, die Leute bewegen, das selbst in die Hand zu nehmen. D. h. es gibt bei uns allein 92 Schulen, die arbeiten, die man sich anschauen kann und die den Leuten das nicht so ganz utopisch erscheinen lassen, eine Schule zu gründen.

Selbstbestimmung, demokratische Teilhabe und Respekt stehen im Zentrum.

Und es gibt natürlich durch dieses Netzwerk der Schulen, des Verbandes und der anderen Leute, die sich darum kümmern, inzwischen einen großen Erfahrungsschatz, auf den man zurückgreifen kann, wenn man eine Schulgründung bewegt.

Ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Punkt ist sicherlich auch, dass Menschen durch den Mut, den sie gewonnen haben, nicht mehr so viel an anderen Schulen hinnehmen wollen und sagen: Ok, das ist nicht die Art von Schule, wie wir sie uns für unsere Kinder vorstellen. Und dann sind sie eher bereit, diesen Schritt zu gehen und zu sagen: Dann suchen wir uns Verbündete, die mit uns eine Alternative Schule gründen wollen.

Was könnt ihr diesen Menschen raten, die eine Schule gründen wollen?

Meist rufen einzelne Menschen an. Wir sagen ihnen immer, dass sie Gruppen bilden, sich Verbündete suchen sollen, weil das aus unserer Erfahrung immer ein Projekt von einer Gruppe von Menschen sein wird. Es ist doch ein großes Unterfangen, was man sich da vornimmt.

Aus unserer Erfahrung ist es auch wichtig, dass man sich Zeit nimmt für bestimmte Dinge, z. B. intensive Diskussionen darüber, in welche konzeptionelle Richtung die Schule gehen soll, die sie da gründen. Dass man sich Zeit nimmt, sowohl miteinander zu diskutieren, als auch – das ist ein weiterer Schritt – sich mit anderen Schulen zu vernetzen und diese sich anzuschauen, Hospitationen zu machen. Das finden wir ganz wichtig, um zu sehen, wie Schulen arbeiten, was Fragestellungen sind, die im Alltag einfach auftauchen.

Was uns auch wichtig ist: Dass allen, die in einer Schulgründung aktiv sind, bewusst ist, dass sie eine Schule für ihre und andere Kinder schaffen und nicht nur ihre eigene Schulerfahrung dort abarbeiten, die vielleicht manchmal nicht so glücklich war. Das kann durchaus eine Motivation sein, aber der Fokus sollte darauf gelenkt sein, dass die Schule im Heute und Hier und Jetzt ist und für die Schüler und Schülerinnen entsteht, die in diese Schule gehen werden.

Gerade in einem Gründungsprozess kann die eigene Schulerfahrung auch noch mal so richtig hochkochen …

Ja, deswegen ist es auch ein Thema, das so viele bewegt. Jeder hat eine Erfahrung gemacht, ob eine gute, eine zwiespältige, eine schlechte, wie auch immer, vielleicht hat man alle Facetten in seiner Schullaufbahn gehabt. Von daher bringt man die eigenen Erfahrungen immer in einen Gründungsprozess ein. Das ist auch gar nicht zu vermeiden und auch gar nicht schlecht. Sich dann aber bewusst zu werden: Ok, wir schaffen hier einen neuen Ort, für die Kinder, die jetzt da sind und für diese Zeit, das ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.

Und dann frühzeitig – das habe ich bereits mit dem Hospitieren angedeutet – sich vernetzen, den Bundesverband und die Bundestreffen in Anspruch nehmen, wo man viele andere trifft, die sich mit solchen Fragen beschäftigen. Sich frühzeitig den trockenen Fragen der Schulgründung widmen, die da heißen Finanzierung und behördliche Auflagen, um da nicht überrascht zu werden von dem, was man an bürokratischen und finanziellen Hürden überwinden und auch abarbeiten muss. Denn die meisten Schülgründer sind – sinnvollerweise – pädagogisch motiviert. Wir haben eine bestimmte Idee von alternativer Schule, und die wollen wir verwirklichen. Aber man gründet da eben auch – und das ist völlig logisch – einen Ort, der möglichst lange bestehen soll, der im wirtschaftlichen Sinne auch ein kleines Unternehmen darstellt.

Was passiert an den Fachtagen? Wie viele Schulen/Menschen nehmen teil?

Wir haben die Fachtage gegründet, um uns in der Fachöffentlichkeit noch stärker zu präsentieren und uns auch da noch mehr zu vernetzen. Sie sind explizit auch an unsere Mitglieder gerichtet und die sind auch der Großteil der Teilnehmenden, aber nicht nur. Sie sind etwas anderes als das Bundestreffen, was – wie wir immer sagen – ein Klassentreffen der Alternativen Schulen ist, das jedes Jahr im September in einer der Mitgliedsschulen stattfindet.

Die Fachtage, die wir jetzt immer im Frühjahr als Bundesverband veranstalten, sind ganz explizit daran ausgerichtet, eine Verbindung zwischen Alternativschulen und anderen Schulen, staatlichen und nichtstaatlichen, oder interessierter pädagogischer Öffentlichkeit zu schaffen. Wir wollen sowohl über Impulse, die es aus der pädagogischen oder bildungspolitischen Diskussion gibt, aufnehmen, miteinander diskutieren und überlegen, was unsere Antworten darauf sind, als auch unsere Erfahrungen weitergeben. Nur um es ein bisschen konkret zu machen, Themen waren bisher beispielweise Inklusion, Lernen im digitalen Zeitalter sowie Fragen der sozialen Selektivität von Freien Schulen. Die Fachtage haben eine Bandbreite, von der wir denken, dass sie die Öffentlichkeit interessieren. Die Teilnehmerzahl liegt meist zwischen 70 und 130 Teilnehmenden.

Die Fachtage sind also darauf ausgelegt, Kontakte im Außen zu knüpfen, nicht verbandsintern?

Das sind Veranstaltungen, die nicht wie unsere Fortbildungen, die eher intern sind und wo man sich gegenseitig Erfahrungen weitergibt, gestaltet werden sollen. Sondern wo wir immer schauen, dass wir von außen Leute dabei haben, die sich mit dem Thema auskennen und interessant sein können. Beim Fachtag zum Thema Inklusion hatten wir zwei Lehrerinnen aus einem Gymnasium in der Nähe von Köln eingeladen, die eine inklusive Klasse haben, sich da ausprobieren und einfach wichtige Erfahrungen uns weitergeben können. Es war spannend, miteinander weiter zu diskutieren.

Wie oft treffen sich die Mitglieder im Verband? Worüber wird da gesprochen?

Einmal im Jahr gibt es – da wir auch ein Verein sind – im Rahmen des genannten Bundestreffens die ganz formellen Dinge, also die Mitgliederversammlung. Das Bundestreffen ist – wie gesagt – älter als der Verband selbst und inzwischen ein großer Treff geworden. In den letzten Jahren sind immer 200 bis 300 Menschen da gewesen.

Es finden viele pädagogische Diskussionen statt, Angebote, Leute stellen Materialien vor, die sie entwickelt haben. Oder man diskutiert über ganz praktische Dinge, z. B. ist Bauen ein Thema, das Schulen beschäftigt, wenn sie größer werden.

Tilmann Kern ist Geschäftsführer des BFAS.

Über das zentrale Treffen hinaus haben wir Gruppen, die sich treffen. Wir haben schon lange ein Geschäftsführungstreffen, das findet zweimal im Jahr statt. Da treffen sich die Menschen, die in der Verwaltung der Schulen tätig sind: Verwaltungs- und Geschäftsführungsmenschen, manchmal auch Vorstände. Wir haben Schulen, die sehr klein sind, wo es keine hauptamtlichen Verwaltungsmitarbeiter oder Geschäftsführerinnen gibt, wo ehrenamtlich Vorstände diese Arbeit erledigen. Leute eben, die in der Schulverwaltung arbeiten, egal wie die sich dann nennen.

Dann haben wir im pädagogischen Bereich zwei Runden, die sich einmal im Jahr treffen, das sind einmal die Grundschul- und Elementarpädagogen, also Menschen, die mit Kindern arbeiten, die noch nicht schulpflichtig sind. Denn fast 40 Mitglieder von uns betreiben Kitas und Krippen. Und dann gibt es noch ein Treffen von Menschen, die hauptsächlich mit älteren Kindern und Jugendlichen arbeiten, also im Sekundarstufenbereich. Die treffen sich auch einmal im Jahr und machen eine gemeinsame Fortbildung.

Erzählen Sie etwas über die Fortbildung, die der BFAS anbietet »Kein Lernen ohne Beziehung – keine Beziehung ohne Lernen.«

Das ist inzwischen ein Klassiker bei uns. Das ist unsere längere Weiterbildung, die wir jetzt bereits zum fünften Mal anbieten. Sie geht über fünf Module in anderthalb Jahren mit zwischenzeitlichen gegenseitigen Hospitationen und wird von erfahrenen Pädagogen aus unterschiedlichen Mitgliedsschulen gestaltet. Da gibt es also eine feste Gruppe von Menschen, die diese Fortbildung entworfen haben und die auch als Fortbildner da sind. Es geht um die Beziehungsarbeit zwischen Lernenden und Lehrenden, die aus unserer Sicht im Mittelpunkt der Arbeit von Freien Alternativschulen steht. Die hat sich sehr bewährt. Inzwischen sind viele Menschen ganz begeistert davon. Sie wendet sich an Menschen mit »ersten pädagogischen Erfahrungen«, der Großteil sind Pädagogen aus unseren Mitgliedsschulen und vereinzelt Menschen, die an anderen Schulen arbeiten. Wir hatten auch schon Menschen, die noch im Studium, aber nebenbei schon teilweise pädagogisch aktiv waren. Erste pädagogische Erfahrungen sollten schon vorhanden sein, um den gleichwertigen Austausch in der Gruppe zu ermöglichen, aber ansonsten ist sie offen für alle Menschen, die sich in dem Bereich weiterbilden wollen.

Herzlichen Dank für das Gespräch.

sr