Demokratische Bildung im Aufwind

8 Tage – 400 Menschen – 250 Workshops – 16 Keynotes – 170 Stunden Tageslicht – 1 Mitgliederversammlung: Das war die idec@eudec 2016 im Juni in Finnland, die Internationale Konferenz für Demokratische Bildung.

Nicola Kriesel

Anfang Juni traf sich die Internationale Konferenz für Demokratische Bildung im finnischen Mikkeli. Vierhundert Menschen aus 35 Ländern reisten eine Woche in das kleine Örtchen, in dem es um diese Jahreszeit niemals ganz dunkel wird. Seit 24 Jahren trifft sich die IDEC – International Democratic Education Conference – jährlich auf einem anderen Kontinent. Seit der Gründung der EUDEC, der European Democratic Education Community, 2008, war es nun das zweite Mal, dass die IDEC nach Europa kam und eine sogenannte idec@eudec stattfand.

Die IDEC inspiriert

Die IDEC ist eine eingefleischte Community, in der viele Menschen tatsächlich Jahr für Jahr um den Globus reisen, um sich zu vernetzten, zu inspirieren und gemeinsame Strategien zu entwickeln, wie Demokratische Bildung noch besser etabliert werden kann. Und wie Demokratische Schulen innovative Orte für Bildung bleiben können, in einer sich schnell entwickelnden Welt.

Im finnischen Otava traf sich die EUDEC zur jährlichen Mitgliederversammlung.

Da gibt es beispielsweise eine Schule in Taiwan, die jährlich rund um die IDEC für drei Monate auf Reisen geht, und deren Schüler und Lehrer so gemeinsam die Welt kennenlernen.

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