Einen traumatischen Kaiserschnitt verarbeiten

kaiserschnitt-netzwerk.de

Seit Jahren steigen die Zahlen der Kaiserschnittgeburten. »Die Befragung von Kaiserschnitt-Müttern von Prof. Petra Kolip (Die GEK-Kaiserschnittstudie, April 2006) bestätigt meine Erfahrungen aus der Praxis. Ein großer Teil der befragten Frauen antworteten, dass sie nicht genügend über die Folgen des Kaiserschnittes aufgeklärt wurden. Nur 50 Prozent der Frauen mit sekundärem Kaiserschnitt fühlten sich in die Entscheidung einbezogen. Die Studie stellt, wie ich finde einen großen Aufklärungs- und Handlungsbedarf fest: im Vorfeld, während und auch nach der Geburt«, schreibt die Düsseldorfer Ärztin und Gründerin des Kaiserschnitt Netzwerkes Katrin Mikolitch.

Um Frauen, die einen traumatischen Kaiserschnitt erlebt haben, und ihre Familien einfühlsam zu unterstützen hat Frau Mikolitch das Kaiserschnitt Netzwerk gegründet.

Die Seite klärt unter anderem über den Kaiserschnitt und seine Folgen sowohl für die Mutter wie auch für das Baby auf. Ausführlich werden mögliche Wege, einen traumatischen Kaiserschnitt zu verarbeiten, aufgezeigt, die eine betroffene Frau allein gehen kann. Sollte das nicht reichen, finden sich unter dem Stichwort »Hilfsangebote für Mütter« eine Reihe an Möglichkeiten, die über die Selbsthilfe hinausgehen. Niedrigschwellig ist da beispielsweise das Onlineforum, dass es Betroffenen möglich macht, erstmal nur zu lesen und sich zu versichern, dass man nicht allein ist mit diesem Trauma.

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