Das kindliche Unberechenbarkeitssyndrom

Ein Kommentar von Rolf Robischon

Kinder und ihr Lernen aus meiner Sicht. Kinder sind so unterschiedlich. Sie denken anders als Erwachsene. Sie sprechen ihre eigene Sprache. Sie haben ihre eigene Logik. Und sie sehen die Welt anders als Erwachsene. Jeden Tag anders.

Sie reagieren anders, als Erwachsene sich das meistens vorstellen, und sie lernen anders, als Erwachsene es üblicherweise für Kinder vorsehen.

Üblicherweise und weit verbreitet ist die Vorstellung, man müsse ein Kind erziehen, belehren, unterrichten. Ohne so etwas könne es gar nicht lernen.

Dazu muss ein Erwachsener sich vorstellen, ein Kind sei etwas Unvollkommenes, Unvollständiges, Reparatur- und Ausbaubedürftiges. Und Erwachsene müssen sich vorstellen, Kinder seien zu steuern durch Belohnung und Strafe, Lob und Tadel, gute Noten oder schlechte Noten, Anerkennung oder Ausgrenzung.

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