Aufbruchstimmung bei der Konferenz »Bildung Macht Zukunft«

Vom 21. bis 24. Februar fand in Kassel die Konferenz Bildung Macht Zukunft – Lernen für die sozial-ökologische Transformation? statt. Über 400 Teilnehmende diskutierten über Ansätze kritischer und emanzipatorischer Bildungsarbeit. Entsteht hier eine Bildungsbewegung? Ein Kongressbericht.

Martha Bordel

Das große Ganze? – Die Transformation

Mit der Konferenz wurden Verbindungen hergestellt: Zwischen Bil dung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und kritischer Politischer Bildung, zwischen Schule und außerschulischem Lernen, zwischen individuellem Handeln und gesellschaftlichen Strukturen sowie zwischen Theorie und Praxis. Deshalb hat der Trägerkreis der Konferenz Akteure aus diesen verschiedenen Bereichen eingeladen. Hauptorganisatoren waren das aus Leipzig, das und die , Fachbereich Didaktik der politischen Bildung. »Für den Austausch und das Programm auf der Konferenz haben wir uns drei Leitfragen gestellt«, erzählt eine der Organisatorinnen, Nadine Kaufmann vom : »Wie können wir im Kontext von Bildung eine kritische Haltung stärken und Machtstrukturen aufbrechen? Wie können wir einen Umgang mit komplexen Zusammenhängen lernen und Ursachen globaler Krisen angehen? Und was ermöglicht uns, Emanzipation zu fördern und Menschen für eine sozial-ökologische Veränderung der Gesellschaft zu bestärken?« Die Konferenz kann als Beitrag hin zu gesellschaftlicher Veränderung gesehen werden – einem Prozess, der davon lebt, dass an vielen Stellen verschiedene Menschen Alternativen entwickeln und ausprobieren und damit gesellschaftliche Gegenmacht aufbauen.

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