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Ausgabe: 4/16
Betreuung in Kita & Kinderladen
Vision und Wirklichkeit
unerzogen Magazin Cover
Der Schwerpunkt des aktuellen unerzogen Magazins liegt auf Betreuung in Kita und Kinderladen. Darin gehen wir der Geschichte der Kindergärten nach, stellen Kinderläden vor und den Herausforderungen, denen diese sich heute stellen müssen. Es wird der Frage nachgegangen, warum sich die Eingewöhnung in eine Kindertageseinrichtung oft in Wunsch und Wirklichkeit unterscheidet. Förderwahnsinn, Partizipation im Kita-Alltag und die Einschulungsuntersuchung sind weitere Themen, die wir aufgreifen. Zu diesem Heft haben u. a. beigetragen: Patrizia Bartl, Roland Kern, Lothar Klein, Angelika Mauel, Jens Daniel, Sylvia Ziegler und Franziska Klinkigt.
Einzelheftpreis: 6,90 €
(nur online und als PDF) Über dein Benutzerkonto kannst du diese Ausgabe nach dem Kauf im Volltext online lesen und als PDF herunterladen.
(Diese Ausgabe ist nicht mehr gedruckt verfügbar.)
Die Geschichte des Kindergartens von den Anfängen bis heute
Institutionalisierte Kleinkinderziehung ist kein neues Phänomen. Wie ist sie entstanden? Welche relevanten Persönlichkeiten haben den Verlauf der Entwicklungen und Geschichte der Kleinkindbetreuung maßgeblich beeinflusst? Ein Überblick vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
PATRIZIA BARTL

Die etwas anderen Kitas
Kinderläden oder Elterninitiativen gibt es seit einem halben Jahrhundert. Der revolutionäre Schwung ist ein wenig dahin, aber es gibt für Eltern und Erzieherinnen viele gute Gründe, sich auf das Wagnis des Selbermachens einzulassen. Die Kinder profitieren davon sowieso.
ROLAND KERN

Eingewöhnung: Wann, wie, wo? Wieso, weshalb, warum?gratis lesen
Wunsch und Wirklichkeit klaffen nicht selten weit auseinander, wenn es zur Eingewöhnung eines Kindes in den Kindergarten kommt. Warum ist das so? Was verhindert ein sanftes und bedürfnisorientiertes Ankommen in Kindereinrichtungen?
ANGELIKA MAUEL

Partizipation im Alltag mit Kindern als selbstverständliches Recht
Laut Sozialgesetzbuch sind Kindern partizipatorische Rechte in Kindereinrichtungen zuzugestehen. Im Alltag erscheinen Theorie und Praxis jedoch häufig sehr unterschiedlich. Was bedeutet es, Kinder mitbestimmen zu lassen im Alltag? Wie kann das konkret aussehen? Ein dreistufiges Modell kann das Wie erleichtern.
LOTHAR KLEIN

Das böse Wort mit F?
Eine Kolumne von Sylvia K. Will

Sehr geehrte Frau Ärztin im Gesundheitsamt ...gratis lesen
Jedes Jahr werden die potentiellen Schulanfänger für das nächste Schuljahr einer sogenannten Einschulungsuntersuchung durch den Amtsarzt unterzogen. Keine Familie kommt darum herum. Was eine Mutter dabei mit ihrer Tochter erlebte, ist sicher kein Einzelfall. Ein offener Brief an die zuständige Ärztin im Amt. 
FRANZISKA KLINKIGT

Alltag statt Zahltag
Der Zeitgeist des gesellschaftlichen Wettlaufs um die besten Plätze ist nicht von der Hand zu weisen. Verunsicherte Eltern wenden sich zunehmend den verschiedensten Dienstleistungen und Materialien zur optimalen Förderung ihrer Kinder zu. Begleitet von der Hoffnung, am Ende dann auch entsprechende Ergebnisse zu sehen. Doch liegt die Lösung viel näher: im Alltag.
JENS DANIEL

Was Hänschen nicht lernt, ... ?
Chinesisch im Kindergarten, Mathe und Mozart bereit während der Schwangerschaft, Computer- und Rechenprogramme in der Kita – an der Frage,  wie viel Frühforderung notwendig ist, scheiden sich die Geister. Es gilt immer wieder kritisch zu hinterfragen, was Kinder tatsächlich von Erwachsenen brauchen für ein zufriedenes Aufwachsen.
SYLVIA ZIEGLER

Licht am Ende des Tunnels (Teil 3)gratis lesen
Die ersten beiden Teile der Reihe thematisierten die Probleme von Familien mit psychisch erkrankten Eltern, wie es den Kindern damit geht und wie sich mit ihnen über die Erkrankung sprechen lässt. Um mit betroffenen Kindern ins Gespräch zu kommen, können auch Bücher eine Hilfe sein. Welche gibt es?
DR. KATJA ROSE

Jeden Tag ein kleines bisschen langsamer
Entschleunigung ist mehr als ein neuer Modetrend. Auch Familien leiden zunehmend unter Stress und Anforderungen. Durchzuatmen, zurückzutreten und das Leben langsamer angehen, klingt erstmal gut. Aber wie? Tipps und Ratschläge für die Slow Family.
JULIA DIBBERN

Flau oder Flow? Bedürfnisorientiert gebären im Krankenhaus
Rund 98 % aller Babys in Deutschland kommen in einer Klinik zur Welt. Die Entscheidung über den Geburtsort wägen viele Eltern sehr genau ab. Wenngleich die Wahl des Geburtsortes am Ende auf eine Klinik fällt, wünschen sich die meisten werdenden Eltern eine möglichst selbstbestimmte Geburt. Doch ist das in dieser Atmosphäre überhaupt möglich? Und wenn ja, wie lässt sich die eigene, bedürfnisorientierte Haltung auch im Krankenhaus optimal umsetzen?
TANJA WEISENBACH

Wir lernen, was wir wollen! (Teil 4)
Das ABC erläutert zentrale Begriffe Demokratischer Schulen, die immer wieder in dem Zusammenhang genannt werden. D wie Demokratie
MARTIN WILKE

Rezensionen
Kai-Eric Fitzner: Willkommen im Meer. Leonhard Frank: Der Mensch ist gut. Rachel Papa: Homeschooled.

Webrezensionen
kaiserschnitt-netzwerk.de: Einen traumatischen Kaiserschnitt verarbeiten. freileben.net: Freilebend auf Reisen. schooleasy (Youtube): Schulalltag leicht gemacht. unerzogenleben.com: Erziehungsfrei leben. wissen2go (Youtube): Spannendes Allgemeinwissen.

Die Welt fängt jenseits der Gartenforte erst richtig an
Kommentar von Eberhard Schulz