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Ausgabe: 2/19
Erziehung
und wie sie uns schadet
unerzogen Magazin Cover
In Zeiten, in denen gewaltverherrlichende Filme wie "Elternschule" im Kino gezeigt und für Preise nominiert werden, ist es angebracht, zurück zu den Wurzeln zu gehen und zu schauen: Was richtet Erziehung an? Wie schädigt sie jeden Einzelnen von uns? Wie traumatisierte sie ganze Generationen? Was kann jeder von uns beitragen, um Erziehung zu überwinden und um zu einem friedlichen und gleichberechtigten Miteinander zu kommen? Lesen Sie Erfahrungsberichte, Interviews, Überlegungen und Theorien. Weitere Artikel beschäftigen sich u. a. mit den Auswirkungen ungefragter Belehrungen auf junge Menschen, der Frage, ob es schmerzfreie Geburten tatsächlich gibt und Anregungen, Kindern in der Öffentlichkeit beizustehen.
Einzelheftpreis: 6,90 €
(gedruckt, online und als PDF) Du erhältst diese Ausgabe per Post zugeschickt.
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Erziehung ist Gewalt und traumatisiert uns systematisch
Das Zusammenleben mit Kindern wird gesellschaftlich zumeist als kräftezehrender Machtkampf gesehen. Warum es ratsam ist, Erziehung kritisch zu betrachten und stattdessen eine gute Beziehung zu sich und anderen anzustreben? Und weshalb ist dafür die Aufarbeitung unserer eigenen Geschichte notwendig? Ein Überblick aus traumatheorethischer Perspektive.
JULIA GRABKE

Ich habe doch gar keine Macht
Was ist mit Adultismus, Macht und Gewalt im Verhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern gemeint? Und können wir unsere eigene (professionelle) Praxis reflektieren, ohne in die Falle von "richtig" und "falsch" zu geraten? Überlegungen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Macht im Kontext von Adultismus.
ANNE SOPHIE WINKELMANN

»Ganz sicher wird alles anders und sicher wird vieles besser.«gratis lesen
In vielen Vereinen und Organisationen gibt es soziales und bürgerschaftlichen Engagement rund um die Themen Bildung und Leben mit Kindern. In dieser Reihe werden einige davon vorgestellt. Ein Interview mit Leif Wetzel vom Kinderrechtebüro Sachsen.
INTERVIEW MIT LEIF WETZEL

Vom Weg, Erziehung sein zu lassen
Wer Kinder mit Respekt und auf Augenhöhe begegnen will, kommt nicht umhin, Erziehung zu hinterfragen. Ist dieser Prozess angestoßen, kann er lange andauern und bringt viele Einsichten mit sich - nicht nur im Hinblick auf Keiner und Erziehung. Fünf Erfahrungsberichte.
ERFAHRUNGSBERICHTE

Meine Tante Lies: Die Bedeutung des rettenden Zeugengratis lesen
Wie schafft es jemand aus der Hölle einer strengen und "gut katholischen" Erziehung auszubrechen und zum Anwalt für erziehungsfrei oder Friede mit dem Kind zu werden? Dazu bedurfte es viele Selbsterkenntnisprozesse, Schlüsselerlebnisse und ganz besonders der Begegnung mit "helfenden Zeugen". Die Bedeutung der "helfenden Zeugen" an einem persönlichen Beispiel.
ALEXEJ SESTERHEIM

Mythos Geburtsschmerz: Gibt es schmerzfreie Geburten wirklich?
Schwangere fürchten ihn häufig - den Geburtsschmerz. Andere Mütter berichten von schmerzfreien Geburten. Selbst ein und dieselbe Frau kann beide Extreme zweier Geburten erfahren - eine unerträglich schmerzhafte Geburt und die nächste angenehm bis schmerzfrei. Was sind die Mechanismen hinter dem Schmerzerleben und wie können wir Frauen dieses Wissen für unsere Geburten selbst nutzen? Eine Psychologin erklärt.
STEFFI REIMER

Bedürfnisorientiertes und liebevolles Miteinander feiern
Der Sommer ist da und mit ihm die Zeit der Festivals und Freiluft-Veranstaltungen. Festivals für die ganze Familie erfreuen sich mittlerweile großer Beliebtheit. Das WunderVolleKindheit-Festival wartet im Juli auf zahlreiche Besucher.
INTERVIEW MIT SARAH STÖCKNER

Das erziehungsfreie Leben im Alltag (und seine Tücken)gratis lesen
Sie fragen, wir antworten! Die praxisorientierte Reihe zu Fragen über den erziehungsfreien Alltag.
SYLVIA K. WILL

Tue es! - In der Öffentlichkeit einem Kind beistehen.
Wir kennen alle diese Situationen: Wir sehen Eltern ihre Kinder maßregeln und nehmen Übergriffe wahr. Wir zögern. Wie sollen wir am besten darauf reagieren? Dieser Frage gehen wir im Inneren nach, während die Situation im Außen bereits vorbei ist. Aber so schwer ist es nicht, wenn wir den Blick für die Eltern nicht verlieren. Eine Anregung.
JAN HUNT UND MARY MAURER LANSING

Was ungefragte Belehrung bei jungen Menschen bewirkt
Menschen lernen durch ihre eigene Begeisterung, nicht durch Belehrung. Schon gar nicht, wenn sie an einem Thema nicht interessiert sind. Das ist längst kein Geheimnis mehr. Naomi Aldort stellt hier noch einmal klar, warum das so ist. Und warum es gerade für Eltern so richtig ist, sich ungefragten Belehren bewusst zu werden...
NAOMI ALDORT

Wir lernen, was wir wollen! (Teil 14)
Das ABC erläutert zentrale Begriffe, die immer wieder im Zusammenhang mit Demokratischen Schulen genannt werden.
MARTIN WILKE

Rezensionen
Arno Gruen: Wider den Gehorsam Joshua Conens: CaRabA Sigrun Eder: Die Kindersachbuchreihe »Sowas!«

Webrezensionen
www.kirstenarmbruster.wordpress.com www.demokratische-stimme-der-jugend.de www.freibildungsalternativen.de www.lernenvoninnen-dieakademie.de www.thumanns.de

Mund auf, Nase zu?
Ein Kommentar von Angelika Mauel