Ausgabe: 2/23
Demokratische Schulen (Teil 1)
Selbstbestimmung und Mitbestimmung
unerzogen Magazin Cover
Dieser erste Teil einer zweiteiligen Sonderausgabe präsentiert eine Auswahl von Artikeln und Interviews über Demokratische Bildung, Demokratische Schulen und Selbstbestimmtes Lernen. Ergänzt werden diese durch aktuelle Erfahrungsberichte von Schülern, Lehrern, Eltern und Schulgründern. Ziel ist es, die Idee der Demokratischen Schulen zu verbreiten und Leser zur Gestaltung einer vielfältigen, menschenrechtsbasierten, inklusiven und demokratischen Bildung zu ermutigen.
Einzelheftpreis: 5,90 €
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Editorial
Editiorial
META SELL & HENNING GRANER

Ansätze zur Gründung Demokratischer Schulen in Deutschland
Unsere Autoren zeichnen die Geschichte der Demokratischen Schulen von der Reformpädagogik der 20er Jahre über die Alternativschulbewegung, die KinderRÄchtTsZÄnker, die IDEC 2005 in Berlin bis zur EUDEC 2008 in Leipzig nach. Mit welchen Schwierigkeiten haben die ersten Gründungsgruppen zu kämpfen?
KAREN & MATTHIAS KERN

Demokratische Schulengratis lesen
Die konsequente Orientierung an Menschenrechten ist Grundlage der Demokratischen Schulen. Wer aus dem Recht auf Bildung eine Unterrichtsverpflichtung ableitet, verletzt nicht nur die Rechte der Kinder, sondern behindert auch ihr Lernen.
HENNING GRANER

Interpretationen Demokratischer Schulen
In diesem einführenden Artikel zu den unterschiedlichen Interpretationen einer Demokratischen Schule wird begründet, warum es eine Theorie der Demokratischen Schulen braucht, um ihre Vielfalt verstehen zu können.
HENNING GRANER

Freie Schule oder Demokratische Schule?
Freie Alternativschulen und Demokratische Schulen teilen viele gemeinsame Werte. Dennoch gibt es Unterschiede. In der Formulierung sind diese Unterschiede subtil und ihre Betonung mag übertrieben erscheinen. Sie zu ignorieren ist jedoch nicht ratsam, denn in ihrer Wirkung sind diese Unterschiede fundamental.
HENNING GRANER

Demokratische und inklusive Bildung – zwei Seiten einer menschenrechtlichen Medaille?!
Unsere Autoren verdanken der ersten EUDEC 2008 in Leipzig die »stärkste produktive Irritation« ihres professionellen Lebens. Als Wissenschaftler arbeiten sie seit Jahrzehnten über inklusive Bildung. Sie gehörten zu den ersten Akademikern Deutschlands, die sich mit Demokratischen Schulen auseinandersetzten. Hier zeigen sie auf, welche Verbindung sie zwischen inklusiver und demokratischer Bildung sehen.
INES BOBAN & ANDREAS HINZ

Der Mann, der Kindern vertraute: Daniel Greenberg
Daniel Greenberg war Mitgründer der Sudbury Valley School und widmete sich zeitlebens der Bildung und dem Lernen. Lang leben die Lektionen, die er uns gelehrt hat!
PETER GRAY

Die Summerhill School
Schulporträt: Die Summerhill School
META SELL & HENNING GRANER

Die Sudbury Valley School
Schulporträt: Die Sudbury Valley School
META SELL & HENNING GRANER

Die Demokratische Schule von Hadera
Schulporträt: Demokratische Schule von Hadera
META SELL & HENNING GRANER

Was ungefragte Belehrung bei jungen Menschen bewirktgratis lesen
Menschen lernen durch ihre eigene Begeisterung, nicht durch Belehrung. Schon gar nicht, wenn sie an einem Thema nicht interessiert sind. Das ist längst kein Geheimnis mehr. Naomi Aldort stellt hier noch einmal klar, warum es gerade für Eltern so wichtig ist, sich des ungefragten Belehrens bewusst zu werden …
NAOMI ALDORT

Unschooling und Demokratische Bildung: Passt das zusammen?
Unschooling und Demokratische Bildung werden häufig in einen Zusammenhang gebracht. Wenige haben die Gelegenheit bisher, beides zu erfahren. Wie eine Mutter den Wechsel vom Unschooling zu Demokratischer Bildung erlebt hat. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Ein Erfahrungsbericht.
NAOMI FISHER

Warum wir aufhören sollten, Kinder nach Alter zu trennengratis lesen
Kinder lernen durch Spielen. Altersgemischtes Spiel ist weniger wettbewerbsorientiert als das Spiel mit Gleichaltrigen. Und es ermöglicht ihnen das Lernen in der »Zone der nächsten Entwicklung«.
PETER GRAY

Regeln an Demokratischen Schulen
Eine Gemeinschaft ohne Regeln ist eine Gemeinschaft ohne Rechte. Warum eine Demokratische Schule nicht auf Regeln verzichten kann.
HENNING GRANER

»Ich hätte lieber so wenig Regeln wie möglich.«
David Gribble gründete die demokratische Sands School in England, ist Autor von acht Büchern rund um das Thema Bildung und häufig Vortragender über das Thema Demokratische Schulen. Hier plaudert er aus dem Nähkästchen: Wer prägte den Begriff »Demokratische Bildung« und warum? Braucht es Regeln? David Gribble, ein Anarchist?
INTERVIEW MIT DAVID GRIBBLE

Wir lernen, was wir wollen!
Unter dieser Überschrift hat Martin Wilke in 24 Ausgaben des unerzogen Magazins zentrale Begriffe Demokratischer Schulen erläutert. Einen Auszug davon drucken wir nach. Von A wie Altersmischung bis Z wie Zertifizierung.
MARTIN WILKE